
Zwei Preisträger aus unserer Region
Gleich zwei Preisträger des Wettbewerbs zur Regionalmarke "Unsere Heimat" der Edeka kommen aus der Bodenseeregion. Edeka Sulger hat die Patenschaft für die beiden Projekte übernommen.
Unterstützt wird der jährlich stattfindende Wettbewerb für Naturschutzprojekte im Südwesten durch Edeka-Kundinnen und Kunden mit dem Kauf von Bio-Kräutertöpfen der Regionalmarke „Unsere Heimat“. Ein Teil des Erlöses fließt in einen Fördertopf, aus dem die Preisgelder für die ausgezeichneten Projekte finanziert werden. 2026 erhöht sich die Zahl der Preisträger um weitere 23 auf nunmehr 320 ausgezeichnete Projekte. Alle diesjährigen Gewinner erhalten insgesamt 55.000 Euro. Seit Beginn des Wettbewerbs wurden damit Naturschutzprojekte im Südwesten mit über 786.000 Euro gefördert.
Edeka Sulger hat die Patenschaft für zwei der ausgezeichneten Projekte übernommen. In Stockach wurde der symbolische Spendenscheck von Frank Eichwald, Geschäftsführer von Edeka Sulger, gemeinsam mit Michaela Meyer, Geschäftsbereichsleitung Nachhaltigkeit bei der Edeka Südwest, an Sandra Mänty, Sprecherin der NABU-Ortsgruppe Radolfzell-Hegau, übergeben. In Meckenbeuren überreichten Michaele Meyer und unsere Geschäftsführerin Silke Sulger den Scheck an Norbert Schupp, Sprecher der Nabu-Ortsgruppe Eriskirch Meckenbeuren.
In Stockach erhielt das Projekt „Erhaltung der größten Brutkolonie am Bodensee der Mehlschwalbe an der ehemaligen gräflichen Brauerei in Stockach-Espasingen“ 3000 Euro. „Der Schutz natürlicher Ressourcen und der biologischen Vielfalt ist eine wichtige
Voraussetzung für eine langfristig stabile Lebensmittelversorgung – auch in unserer Region“, erläuterte Frank Eichwald. Michaela Meyer erklärte: „Mit dem Wettbewerb fördern wir gezielt Projekte vor Ort, die Lebensräume erhalten und weiterentwickeln. Gleichzeitig machen wir Engagement sichtbar und unterstützen Initiativen, die konkrete Beiträge zum Naturschutz leisten.“ Die Stiftung NatureLife-International schätzt die Bedrohung der biologischen Vielfalt in Natur- und Kulturlandschaften als hoch ein. Der Rückgang zahlreicher Pflanzen- und Tierarten werde durch die Auswirkungen des Klimawandels zusätzlich verstärkt. Vor diesem Hintergrund sind konkrete Maßnahmen zur Pflege und Entwicklung von Lebensräumen sowie zur Vernetzung
von Biotopen von besonderer Bedeutung.

In Meckenbeuren wurde das Projekt „Trittsteine im Ried – Lebensräume für Fledermäuse, Vögel, Wildbienen, Schmetterlinge und Eidechsen in Meckenbeuren“ mit 2000 Euro ausgezeichnet. Die Stiftung NatureLife-International schätzt die Bedrohung der biologischen Vielfalt in Natur- und Kulturlandschaften als hoch ein. Der Rückgang zahlreicher Pflanzen- und Tierarten werde durch die Auswirkungen des Klimawandels zusätzlich verstärkt. Vor diesem Hintergrund sind konkrete Maßnahmen zur Pflege und Entwicklung von Lebensräumen sowie zur Vernetzung von Biotopen von besonderer Bedeutung. Ein wichtiger Beitrag hierzu ist das Naturschutzprojekt der NABU-Ortsgruppe Eriskirch-Meckenbeuren. Deren Mitglieder planen im Riedgebiet nahe des Bahnhofs Meckenbeuren ein umfassendes Artenschutzund Umweltbildungsprojekt. Ziel ist die Schaffung ökologisch wertvoller Lebensräume für Fledermäuse, Vögel, Wildbienen, Schmetterlinge und Eidechsen. Geplant sind unter anderem Blühflächen zur Förderung von Insekten, das Aufhängen von Nist- und Fledermauskästen, Wildbienenhäusern sowie die Anlage von zwei Sandarien, Steinhaufen und Totholzhaufen. Zusätzlich sollen Bäume mit Informationstafeln versehen werden, um die Bildungsarbeit für Bürgerinnen und Bürger, insbesondere für Schulen, anschaulich zu gestalten. Das Projekt verbindet praktische Naturschutzarbeit mit Umweltbildung und Bürgerbeteiligung, indem Freiwillige sowie Schülerinnen und Schüler aktiv in die Umsetzung einbezogen werden.

Die Kunden können den Wettbewerb unterstützen: Bei jedem Kauf eines Kräutertöpfchens von „Unsere Heimat“ landet ein Betrag im Fördertopf, aus dem die Preisgelder für den Wettbewerb bezahlt werden.